Montag, 24. Juli 2017

Konfernz-Hype

            An Konferenz-Tischen sitzen sie,
            ihnen zur Seite vielfarbig bunte Fähnchen,
            Sammelpunkte mitunter Jahrhunderte alter
            Selbstgefälligkeiten -                                          
            Waffen in Symbol Verkleidung.

            Mit Poker Gesichtern verhandeln sie,
            ringen sich aufpolierte Zugeständnisse ab,
            die sie diplomatisch verbrämt,
            in Wichtigkeit verpackt der Presse präsentieren -
            Volkes Gehör erheischend.

            Hinter verdecktem Getuschel
            anlässlich majestätsvoll zelebrierter Diner-Partys,
            in mit Blendwerk überhöhten Pausen-Gesprächen 
            geben sie sich verantwortungsbewusst -
            wissen Fortschritte zu vermitteln, wo Abgründe sich auftun.

            Die wohl dosierte Illusion ist das Pfund ihrer Macht!

            Hinter Zuschauerzäunen brodelt es derweil;
            Zorn kocht im Widerstreit mit Freiheitswillen,
            zerstörerischer Geist ringt mit dem Willen
            zu stillem Aufbruch in Neulande hinein -
            Bewusstseinswandel auf dem Waagebalken.

            Das Ich findet sich in seiner Kraft zu innerer Aufrichte.

            © baH, 24.07.2017
            Eine ergänzende Sicht zu dem nachfolgenden
            Gedicht von Barbara Hauser
            https://schwerelos2013.wordpress.com/2017/07/11/
            nach-dem-g20-gipfel-auch-nichttun-ist-tun/#comment-512

            
                               Auch Nichttun ist Tun
           
            Spürst du, wie Thor in dir den Hammer schwingen will?
            Ermuntern wollen wir ihn nicht.
           
            Höre den Aufschrei der verletzten Seelen in dieser Zeit
            und wie er mündet in Gewalt und Lärm – weltweit.

            Zu sehen unser eignes Unvermögen, gespiegelt
            in den Menschenmassen im wogenden Gewühl.

            Wir sitzen alle im gleichen Boot. Wer ist Opfer und wer Täter –
            gehört nicht jedem unser Mitgefühl?

            *

            Spüre wie der Buddha in dir seine Kräfte sammelt,
            schau in sein befriedetes Gesicht.

            Wenn Thor in dir den Hammer schwingen will …
            auch im Nicht-Tun liegt das Tun … ermuntere ihn nicht.

            © bmh, 11.07.2017




Sonntag, 23. Juli 2017

Fragment 1/2017

In einer Zeit des postfaktisch sich zur Schaustellen will die Kunst des Spurenlesens im Weglosen erneuert geübt sein. Vielfältig und betörend umkreisen von allen Ecken und Enden her politische Verlautbarungen, wie fein gesponnene spirituelle Beschwörungen auf nicht selten verdeckt visionäre Absichten hin die staatlich sanktionierten Meinungsforen und die halböffentlichen Zirkel sich selbst umräuchernder Wissensträger.
Doch … kann Wissen und damit Wegsicherheit mir heute noch von aussen … „von aussen“ zukommen? Hat sich die Zeit nicht wie in sich gekehrt und Gewissheiten über den Weg, über „meinen“ Weg sind nicht mehr wohlfeil da oder dort zu pflücken, es sei denn sie wachsen mir entgegen aus vielen nachhaltigen eigenen Selbstbefragungen heraus?
Die Quelle der Kraft sprudelt tief in mir und das Du kann mir zum Wegweiser werden je mehr „ich in seinem Sagen“ bereit bin mich selbst in Frage zu stellen und von diesen Fragen her neu und befreit zu finden.

Freitag, 21. Juli 2017

Leises Gewahren

In die Spur kommen
ist eine innere Haltung
gegründet in Redlichkeit,
die weh tut,
weil sie aufdeckt
die verborgenen Anhaftungen
eigener Ego-Tunnel-Wanderschaften.

Von weit her tönt
der stille Ruf
aus „Emaus!“

© baH, 21.07.2017

Eine Antwort auf:
Zwischen den Worten

Die Spur erfühlen

zwischen den Zeilen

gemeinsam erwandern …
kein Einzelgänger ist der Mensch

er ist ein Sänger unter anderen


© bmh, 18.07.2017
https://schwerelos2013.wordpress.com/2017/07/18/zwischen-den-worten/




Montag, 13. März 2017

Die Leiter

                    Aus dem Hinschauen,           
                    Annehmen,
                    erlebendem Begleiten vieler Menschen -
   
                    Aus der Konfrontation mit mir,
                    wie dem Abstand Nehmen von mir selbst,
                    ist die Leiter gebaut -

                    Ein Weg,
                    unscheinbar durch nüchterne Realitäten,
                    poetisch verkleidet -

                    Übergeben einem jeden,
                    der mutig genug
                    in sich das Fürchten zu überwinden -
           
                    Als Ich steigt hinein in den Grund.

                    © baH, 13.03.2017
   

Mittwoch, 1. März 2017

Die Farben der Nacht

                Lebenswende -
                im Tageserleben den Farben der Nacht begegnen.

                Lebenswende,
                in der sich alles allein gegen mich kehrt.

                Lebenswende,
                in der ich entscheide, wie TagNacht sich aufhellt.

                Lebenswende,
                in der aus der Scham sich Mut gebiert.

                Lebenswende,
                in der ich die Drachenkraft in mir banne
                und befreit mit ihr den Weg der Freiheit gehe.

                © baH, 01.03.2017

Der Alte

                In einer windgeschützten Ecke der Altstadt
                sitzt er beinahe immer, wenn ich die Stadt besuche
                und streckt mir verloren seine zittrige Hand entgegen.

                Ein säuerlicher Geruch umweht ihn,
                der nicht wenige Passanten
                einen weiten Bogen um ihn machen lässt.

                Gehüllt in einen langen Mantel,
                der eine dreissigjährige Geschichte verbirgt,
                vermittelt er das Bild eines Häufchens Elend.

                Eine Flasche Kognak, aus seiner Manteltasche hervorschauend,
                vervollständigt in den Augen vieler, die sich abwenden,
                das Bild einer Alkoholiker Karriere ohne weitere Fragen.

                Angewiderte Blicke
                mit einem erbarmungslosen Nachklang
                kreuzen schrill die Ladenmeile.

                In mir - seit Monaten ein Rätsel,
                das diesen Mann beunruhigend umweht, mich veranlasst
                ihn immer wieder einen Augenblick länger zu beobachten.

                Bis heute -
                da er mir in einem zeitlos geteilten Augenblick
                seine lichtblauen Augen zeigt und ich
                ihn grüssend, um eine Lebensweisheit reicher, weitergehe.

                © baH, 01.03.2017
               

Dienstag, 28. Februar 2017

Ein Blumenstraus

                    Im Wellengang

Im Wellengang inneren Anschauens
steigen sie auf
die Schimären des Vermeinens, fratzenhaft -
die grossen Täuscher
über das tatsächlich Geschehene.

Ihre Kraft ziehen sie
aus den je kleinen, unscheinbaren Augenblicken
der Untreue in mir,
dem inneren Nachgeben einer Sturmböe
die entfesselt abgelagerte Sedimente der eigenen Seele
über innere Ufer hinaus schwappen lässt.

Weil ich im Hinschauen
auf innere Ufer hinauf eilende Schaumkronen -
die Anbindung an meine Tiefe preisgebe.

© baH, 24.02.2017


                    Pampa

Auf Irrwegen in der „Pampa“
aus schreckhaftem Überschattet Sein erwacht
stimmt mich ungefiltertes Ansinnen
auf „ein nichts wie weg“ hier ein -
und ich verliere ein weiteres Mal
den Zugang zu meiner Tiefe aus dem Auge,
nehme den einfacheren Weg.

Anstatt mich zu fragen, warum ich hier gelandet bin
schüttele ich wässerig durchfeuchteten Sand
von meinen Kleidern und mische mich unter die Leut -
ausser acht lassend, welche Lebensblumen hier
auf ein Aufblühen in mir
im „Noch Abseits“ leise warten.

© baH, 24.02.2017
   

                     Spiegelumkehrung

Kilometerlange Ameisenwege, ein Bild auch -
was Mensch alles emsig in sich zurechtrücken kann,
um dunkle Seiten zu verbergen.

Schön geredete Innenwege
in unscheinbar gleissendes Licht getaucht,
das die eigene Grösse beleuchtet
und in die Tiefe reichendes Erinnern blockiert.

Geist-Erinnern …

Genauer betrachtet birgt die Pampa, versteckt im Hochgras
tausende, winzig kleiner Blüten, die -
hin gezaubert unter achtlos darüber schreitende Füsse
gesehen werden wollen,
ehe die Tore in tiefere Geist-Mysterien sich öffnen.

© baH, 24.02.2017


                    Spätes Glück

In achtlos bei Seite geschobenen Lebensereignissen
verbergen sich so manche Diamantensplitter,
die zusammen geführt, ein Licht entzünden.

Das Aufspüren des roten Fadens in über die Zeit hin nahen
oder weiter zurück liegenden Lebensbegegnungen
kann den eigenen Blick -
auf vergangene Ereignisse innerlich neu eingestimmt,
ein Licht für ein spätes Glück miteinander zeugen.

Wenn im Licht eigener Dunkelheit die „Frau ohne Schatten“
ihre Schleier vor sich abstreifen will,
dann läutet dies eine Zeitenwende ein -
die Stunde einer kraftvoll „freien“ Männlichkeit.

© baH, 24./26.02.2017


                     Freie Sicht

In der Stunde innerlich gehaltener Selbstumkehr
öffnen sich Lichträume bis in den Alltag hinein -
das Mysterium kehrt zurück.

Die Frau verlässt die selbst gewählte Verbannung
und trifft den Mann, der sich selbst begegnet ist -
wechselseitiger Selbst-Verrat findet keine Nahrung mehr.

Die Zeit wird umgestellt auf Augenhöhe.

© baH, 26.02.2017








Sonntag, 19. Februar 2017

Wortstundenbann

                            Dunkler Nebel legt sich klebrig über das Land.

                                   Worte verlieren ihren tieferen Gehalt,
                               taumeln unter den Menschen hin und her,
                           beliebige Bedeutungen hinter sich her ziehend -
                  rufen Schadenfreude und irritiertes Kopfschütteln hervor.

                        Die Informationsgesellschaft im Achterbahn Modus,
                           „fake news“ auf weltweit agierenden Kanälen.

               
               In Hinterzimmern reiben finstere Gestalten sich die Hände,
                zögern nicht die Desinformation als Waffe zu gebrauchen,
                      um soziale Systeme tiefgreifend zu destabilisieren
                               und antisoziale Triebe hoch zu pushen.

  Eine neue Machtergreifung zieht herauf den Wortstundenbann auszurufen.

                                                 © baH,19.02.2017

Samstag, 18. Februar 2017

Eintreten in die Zeit

                    In der Bewegung auf den Punkt gekommen
                    bin ich authentisch,
                    stehe ich mit mir verbunden in der Zeit.

                    Der Punkt sagt es mir.

                    Denn im Punkt lebt der augenblicklich mögliche
                    grösste Kraftausdruck in meinem Bewegen,
                    bin ich eins mit mir.

                    Ist das nicht so,
                    sorgt mein Schicksalsumfeld dafür,
                    dass ich die Peilung auf mich hin neu aufnehme.

                    Der Punkt -
                    Erinnerung, Mass und Peilung
                    meines Zielgerichtet-Sein auf mich hin.

                    © baH, 18.02.2017
                    Eine Resonanz auf“Worte“ vom 07.02.2017:
                    https://schwerelos2013.wordpress.com/

Freitag, 17. Februar 2017

Stille Stimmen

                    In den Schatten des Hinschauens
                    auf Dich Du,
                    was sehe, vernehme ich da?
                    Was spiegelt sich in Dir von mir.

                    Wie hinter -
                    sich verschiebenden Nebel-Vorhängen,
                    blitzt auf ein strahlend Licht,
                    höre ich Stimmen,
                    die zu mir sprechen.

                    Ob Du Dich laut oder leise aufbäumst,
                    das Ich in seiner Lichtkraft
                    lässt sich nicht deckeln.

                    Sein Erinnern überdauert Jahrhunderte.

                    © baH, 17.02.2017
                    Eine Antwort auf: „Die Sicht“ von Barbara Hauser
                    https://schwerelos2013.wordpress.com/

Mittwoch, 15. Februar 2017

Vom Grund her

                    Vom Grund her fächert sich aus -
                    ein lichtes Kräftenetz
                    offener Resonanzbögen,
                    schwingt in die Weite
                    das Gleichgesinnte zu finden.

                    Vom Grund her tönt ein Singen -
                    nicht Echo,
                    sondern Klang reiner Lebensfreude,
                    Freude, die findet im Du
                    das Gesicht des eigenen Ich.

                    Vom Grund her ein Flügelschlagen -
                    der Vogel Phönix schwingt sich
                    im Gleichklang seiner Flügel hinaus,
                    der eigenen Befreiung entgegen.

                    © baH, 15.02.2017
                    Eine Resonanz auf „Echo“ von Barbara Hauser
                    https://schwerelos2013.wordpress.com/

Samstag, 4. Februar 2017

Durch - Sicht

                    Der Augenblick ist nicht,
                    es sei denn
                    ich blicke
                    in die Augen meines Gegenüber,
                    bekenne mit meinem Lächeln,
                    dass ich da bin, wo er auch ist,
                    mitten im bunten Vielvölker-Farbengemisch
                    auf der Fussgängermeile -
                    unter den Klängen von Zimbeln und Trommeln
                    vereint in gemeinsamer Freude.

                    Zwei Fremde reichen einander
                    unscheinbar die Hände -
                    bauen am Frieden in friedloser Zeit.

                    © baH, 04.02.2017
                    inspiriert durch das nachfolgende Gedicht
                    von Barbara Hauser
                    https://schwerelos2013.wordpress.com/

                  Münchner Geschichten


                  Mitten auf der Kaufingerstraße sitzen Passanten eng beieinander
                  auf Rundbänken, die sich um zwei alte Bäume schmiegen
                  und nutzen die ersten Sonnenenstrahlen.
                  Um uns herum dieses noch gewohnheitsbedürftige Vielvölkergemisch,
                  das Kopf an Kopf die Straßen von München bevölkert.
                  Eine Gruppe von Hare Krishna Jüngern in orangefarbenen
                  Gewändern zieht trommelnd und singend vorbei.
                  „Bunt ist die Welt …“ äußere ich wieder einmal staunend
                  und lächle einen älteren Mann auf der Bank an.
                  Schööön“, sagt er mit leuchtenden Augen
                  und zeigt deutlich seine Freude an dieser Kulisse.
                  Seine Begeisterung an dem bewegten Leben
                  überträgt sich auf mich und wie von selbst
                  wechsle ich aus dieser grauen Ebene, die die Müdigkeit
                  in mir hervor gerufen hatte und schaue mit seinen Augen
                  auf die orangenen Gewänder, den Gesang und das Trommeln,
                  das graubraun der noch winterlichen Bäume, die vielen Menschen
                  und sehe plötzlich alles vom Gold der Wintersonne überhaucht.
                  Willig trete ich in das Geheimnis des Augenblicks ein.
                  Wie schnell doch die Ebenen wechseln! Wie nah sie beieinander liegen!
                  Die Müdigkeit ist verflogen. Mein Herz fühlt sich weit an und leicht.
                  Was für eine Begegnung! Heilung geschieht mir
                  im Vorübergehen, in Sekunden.
                  ***
                  Leichtfüssig bewege ich mich mit dem Strom der Menschen
                  zur nächsten S-Bahn-Station.
                  Das Lächeln des Mannes begleitet mich bis nach Hause,
                  umhüllt mich mit dem Duft der Freude.
                  © bmh, 02.02.2017

Donnerstag, 2. Februar 2017

Sich weiten ...

                Bisweilen stehe ich an Strassensäumen
                und halte inne im Getriebe des Tages,
                nehme mir eine Auszeit auf einer Parkbank
                oder verweile im Dialog mit der Stille
                hinter einem Fenster meine Wohnung,
                trete auf den Balkon hinaus
                und lausche nach aussen, wie nach innen.   
                       
                Aufmerksam die Ebenen wechselnd,
                die oft nahe beieinander schwingen
                löse ich den Vorstundenbann
                vor dem Geheimnis des Augenblicks,
                trete ein, bewegt in Bewegung,
                offen für das Neue
                in sich weitende Lebenshorizonte.

                Nicht müde meine Bewegungsgestalt zu dehnen,
                bin ich Neuland Wanderer,
                ein Zeitreisender zwischen den Welten,
                Augen und Ohren offen für das Wispern
                im Nebel-Tropfen Geäst
                am Morgen vor Sonnenaufgang, späterhin
                im Geraune der Menschen auf der Fussgängermeile.

                Welt und Menschen zu umarmen ist mein Beruf.

                © baH, 02.02.2017
                inspiriert durch: „die Zeit hält ihren Atem an“
                von Barbara Hauser, 29.12.2011
                https://schwerelos2013.wordpress.com/

Sonntag, 29. Januar 2017

Worte ...

                    Worte sind von ihrem Wesen her
                    Geschöpfe der Unmittelbarkeit -
                    in ihrer ganzen Kraft
                    können sie daher nur durch das Tor
                    des Jetzt in Erscheinung treten.

                    Das Jetzt ist seinerseits
                    als ein Momentum der Unmittelbarkeit
                    nicht bipolar,
                    ist vielmehr Ausdruck
                    unmittelbarer Ich - Gegenwärtigkeit.

                    Wo aber die Nebel durchschritten
                    mit denen das Tor der Wirklichkeit
                    von Selbstbildern verhüllt wird,
                    dort kann „Dein Wille“ durch das Ich geschehen.

                    © baH, 29.01.2017

                   

Sonntag, 15. Januar 2017

Zeitlos die Zeit

Zeitlos das Unmittelbare -
kein vorgegebener Takt
der ihm Gestalt verleiht,
nur Sein, das ist ...
zeitlose Zeit.


Poesie -
ist so betrachtet
ein Fingerspiel zeitloser Zeit,
ist ...
umgestülpter Sternengesang.


Wer es wagt -
aus der Zeit herauszutreten,
der trifft sich selbst
in der Gestalt seiner Selbstermächtigung.


Ist -
ein Ausdruck des Lichts,
das „alles“ Sein tröstend umfasst;
darf sein ein Wegweiser zeitlosen Seins.


Wird -
unter Menschen zum Resonanzkörper
der Brüderlichkeit.

© baH, 15.01.2017
Eine Resonanz auf Fragment III /
https://schwerelos2013.wordpress.com/lyrische-gespraeche/

                               
                Wenn die Zeit zerbricht
               

Echte (authentische) Poesie schreibt sich wie von selbst weiter.
Du kennst das.
Als träten wir aus der Zeit
… ein seltenes Geschenk, wenn die Schwingung auf einen anderen
übergreift –
er oder sie weiter… singt. © bmh

                   
                    


                                     
                   
                                     
                    
                   
                   
                   
                   

Donnerstag, 5. Januar 2017

Kälte

                    Eiskälte liegt über den Schneehügeln,   
                    umweht leise so manche Herzen,
                    klopft an,
                    mahnt an den Eigensinn zu öffnen
                    hin auf die Möglichkeiten
                    Neulande zu belichten -
                    leise.

                    Leise das Rieseln des Schnees
                    im Blinken der Schneekristalle,
                    die Fingerzeige
                    den Mut zu bündeln …
                   
                    Zu wagen das Vertrauen
                    in die tragende Fülle des Lebens.

                    baH, 05.01.2017

Schneeflocken

                            Schneeflocken I


                    Auf den Flügeln des Sturms
                    reisen sie über Berg und Tal,
                    tanzen, sanft schwingend herunter,
                    setzen sich nieder und -
                    lassen spüren die Kraft der Stille.

                    Kraft der Stille
                    im Auf und Ab meiner Stricknadeln,
                    nachsinnend den Lebensfäden,
                    mit und aus denen sich webte
                    das Geschick meiner Tage.

                    Tage der Trauer und der Einsamkeit,
                    Tage des Verstehen und Loslassen -
                    gehüllt in den leisen Atem
                    der Liebe zum Leben.

                    © baH, 05.01.2017
                    für Margrit


                            Schneeflocken II


                    Im Kältehauch  des Sturmschattens
                    schauen sie Dich an
                    von Baumästen und Dachgiebeln -
                    blitzend blinkende Kristalle,
                    Lichtkörper voller Leben.

                    Leben geborgen in Stille.
       
                    Stille, die von Innen Dich anschaut,
                    ein tieferes Atmen hervorruft
                    und den Blick auf Neulande öffnet.

                    Stille, in der vibriert Kraft, hintergründig -
                    befreiende Taten im Aufschwung
                    Deines Neubeginnen.

                    Stille, die löst den Vorstundenbann in Dir.

                    © baH, 05.01.2017 





            

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Meeresbrandung

                    Wellen rollen herein, mächtig und meterhoch,
                    werfen sich übereinander,
                    erdrücken sich gegenseitig
                    eine kleine Zeitlosigkeit lang
                    und
                    erstehen wieder
                    kräftiger als jemals zuvor.

                    Rücksichtslos das Leben,
                    scheinbar
                    und doch voll verborgener Weisheit.

                    Denn geborgen kann nur so vom Grund
                    die Selbstgewissheit um die eigene Kraft
                    im lichten Augenaufschlag des Ich.

                    © baH, 21.12.2016


Innere Anschaung

                    Im inneren Spiel der Kräfte
                    schlüpft Wirklichkeit wie nebenbei
                    aus dem Schein ins Sein, leise.

                    Leise, weil im zarten Weben -
                    wie in einen Schlafmantel gehüllter Kräfte
                    die Lichtblüte sich Raum schafft
                    für ihr innerlich, inniges Erwachen.
           
                    Im Ballsaal des Erwachens,
                    da sich alles um einander dreht
                    und doch ohne Anhaftung
                    aneinander lächelnd vorübergeht.

                    Zielstrebiges Ereignen im grossen Spiel:
                    Ich bin durch alle Zeit, der ich bin.

                    © baH, 21.12.2016


                   

Sonntag, 18. Dezember 2016

Nicht zu vergessen

                    Sieh den Schmetterling -
                    scheinbar richtungslos
                    ist er doch in jedem Augenblick
                    mit sich im Gleichgewicht,
                    weis um seinen Weg, schöpferisch.

                    Sein Flug ein einzigartig kunstfertiges Ereignen,
                    das jede äussere Bewegung aufnimmt
                    und im gleichen Atemzug aussteuert von innen -
                    wie ein Phönix,
                    nur sanfter in der Ausstrahlung.

                    Schmetterling, Du stiller Wesensgefährte
                    an den Schwellen
                    des Seins.

                    © baH, 18.12.2016

Im inneren Kreis

                    Auge im Auge mit dem Du -
                    dem je Anderen
                    baut sich Spannung auf,
                    in meinem Willen,
                    wird zur Krafterfahrung eigener Mitte.

                    Mitte, Du unscheinbarer -
                    Schmetterling in meinem Herzen,
                    tanzend
                    um die Pfosten meines Vermeinens,
                    das in sich zusammenstürzt.

                    Zusammenstürzt, wo Vermeinen -
                    seine Blätter in den Wind schickt,
                    der Wind sie in die Leichte trägt,
                    und unter seinem Pfeifen
                    das Lied vieler Möglichkeiten anstimmt.

                    Wirklichkeit -
                    Der du trittst aus dem Schein ins Sein
                    im Spiel der Blätter,
                    die vom Wind kreiselnd fortbewegt
                    ihr tieferes Gesicht offenbaren

                    Auf den Flügeln Deiner Bewegung, Wind
                    finde ich mich ein im inneren Kreis meiner Mitte.
                   
                    © baH, 18.12.2016
           
                   

                   

Freitag, 16. Dezember 2016

Mitte

                    In der Mitte der eigenen Kraft
                    bewege ich mich
                    unmittelbar aus und mit ihr,
                    stehe -
                    leuchtend im eigenen Sein.

                    Ich stehe
                    und die Welt um mich wird grösser
                    und grösser, wird tiefer
                    und mit ihr -
                    meine Verantwortung.

                    Geboren auf dem Schwebebalken des Nichts
                    wächst das Ich
                    in stetiger Bewegung.

                    @ baH, 15.12.2016

Montag, 12. Dezember 2016

Bipolar

                        Vom Urgrund des Seins her
                        ist das Wort bestimmungslos,
                        kraftvolle Bewegung -
                        ein Ruf individuell in diese Bewegung
                        hinein zu finden,
                        sich selbst Bestimmung zu geben
                        aus der Mitte des eigenen Wesens.

                        Um Mensch zu werden
                        habe ich nicht die Wahl eines so oder so,
                        es ist Entscheidung angesagt -
                        Entscheidung ganz individuell,
                        ohne Anlehnung an irgendwen,
                        Entscheidung aus der inneren Bewegung heraus,
                        Ich geboren und Ich getragen.

                        Bipolar ist der Weg des Träumers,
                        der sich die eigene Gefangenschaft
                        im Energiefeld des Ego klein redet
                        um vermeintlicher Bedeutsamkeit willen.

                        Bipolar trifte ich so lange in mir auseinander,
                        wie die eigene Schattenwelt
                        in mir nicht vollständig in Bewegung verbrannt,
                        Ich mich nicht eigenständig in Bewegung trage.

                        @ baH, 12.12.2016
                   

Samstag, 10. Dezember 2016

Trennend ...

                    Trennend wirken Worte,
                    wenn mit dem Gesagten
                    das Herz nicht mitschwingt.
                                   
                    Trennend wird wahrgenommen
                    das Wort, dem eingebrannt
                     „verstörende“ Bilder.

                    Verstörend, weil
                    aus den Kellern des Vermeinens geschöpft,
                    sie das Bild der Wirklichkeit verzerren,
                    dem Wort seine lebendige Kraft entziehen.

                    Im Schlagabtausch der Worte aber
                    kehrt die Kraft des Wortes -
                    sich in ihr Gegenteil.

                    Befeuert vom Ego
                    werden Gräben zwischen Liebenden aufgerissen
                    schottet Europa sich mit Stacheldraht ab.
                   
                    Und welch ein Widersinn,
                    wird die Kraft der Worte zu Maschinengewehrfeuer,
                    das Kinder in den Strassen von Aleppo niedermäht
                    und Mütter weinen lässt.

                    Die Frucht "verstörender" Bilder,
                    weltweit wirksam in unachtsamen Worten, durch mich.
                    @ baH, 09.12.2016


                   

Sonntag, 4. Dezember 2016

Du

                    Du so Anderer -
                    durchleuchte die letzte Tiefe in mir,
                    „Stern aller Sterne“ mit zarter Hand,
                    auf dass das Fremde in mir,
                    das mich Befremdende,
                    aufgehellt durch Deine Stille,                                       
                    Dein nachtblaues Leuchten
                    sich in mir bündelt,
                    eingeht, mich überstrahlt
                    weit über meine Grundkräfte hinaus
                    in einen Ich durchpulsten
                    Kräfte-Farben-Reigen und Farbensegen.

                    Du „Stern aller Sterne“ meines Ichwerdens.

                    @ baH, 04.12.2016
                    unter Verwendung eines „Sternlampions“
                    von Barbara Hauser
       

Montag, 28. November 2016

Lichtspur

                Wir sind es,
                die in unserer Aufmerksamkeit
                immer präsenter,
                von innen lichter werden
                und zu leuchten beginnen nach aussen -
                ein stilles Lichtsignal in der Nacht,
                ob wir von uns aus darauf achten oder nicht.

                In mächtigen Resonanzströmen
                wandern diese Lichtkräfte
                auf unscheinbaren Wegen um die Welt,
                gelangen
                an Orte der Not, wo immer -
                Segen spendend.

                @ baH, 28.11.2016
               

Samstag, 26. November 2016

Pest

                    Unsichtbar
                    trägst du die Beulen
                    der Verweigerung in dir -
                    willst es nicht wissen
                    und weist es doch
                    tief innen
                    in Dir.

                    Du gräbst
                    an Deinem eigenen Grab,
                    solange -
                    bis Du mit der letzten Schaufel
                    Dich in den Ketten Deines Ego siehst,
                    samt Allem, was Du
                    selbstbefragend nicht aufgelöst.
                   
                    @ baH, 2005/21.11.2016

Donnerstag, 24. November 2016

Tag für Tag II

                        Stille -
                        im Anschlag
                        zwischen
                        in
                        durch
                        das Wort,
                        all überall.


                        Du hörst nicht ...
                        das Klingen im Wort?


                        Dein eigen Bild
                        steht im Weg,
                        versperrt Dir
                        die Sicht.


                        Stille -
                        ureigenster Widerhall
                        Deines Wesens,
                        wenn  I C H  in Bewegung
                        erschafft
                        mit jedem Schritt
                        sich neu.


                        In Einheit -
                        Ich und Stille im Wort.

                        © baH, 2012 /21.11.2016

Zeitlos in der Zeit

                Stürme der Zeitlosigkeit bannen das Wort
                in Untätigkeit, nehmen es gefangen, unbemerkt,
                denn mit dem Blick auf die Uhr bricht die Zeit
                a u s  -  e i n  -  a n d e r
                wird das Wort ins Nichts verbannt.

                Wo  N i c h t s  ist dümpelt Zeitlosigkeit
                mit Belanglosigkeiten um das Wort.

                Menschen frieren, erstarren in sich
                abgeschnürt von der Nährlösung
                in Wesensbegegnungen mit dem Wort,
                weil Zeit in unzähligen Verpackungen
                vor sich hin faulend zur Ware verkommt.

                Zeit, Du Kleinod des Werdens im Wort.

                @ baH, 24.11.2016

               

Mittwoch, 23. November 2016

November

                                         Übergänge I


                    November -
                    Dämmerung die beherrscht,
                    des Fragens müde
                    ohne Erwartung, was die Nacht
                    in den Falten innerlich umwölkter Horizonte
                    mir in schwerer Dunkelheit verbirgt …

                    traumlos der Schlaf -

                    November -
                    Ein Bangen vor Tag,
                    Flucht in die wärmenden Decken,
                    die Glieder schwer im Morgengrauen
                    und Melancholie, die tropfend durch meine Augen
                    mich frösteln lässt …


                       

                                         Übergänge II

                   
                    November -
                    Glühend Rotorange vor dunklen Schäfchen Wolken,
                    naht die aufsteigende Nacht indigo-violett,
                    wirft dem Wind letzte Blätter entgegen,
                    der sie raschelnd
                    unter die nebelverhangenen Bänke am Seeufer treibt …

                    Loslassen im Gleichklang mit der Natur -

                    November -
                    Noch vor Sonnenaufgang stehe ich am See,
                    trinke, in meine warme Jacke gehüllt
                    die Kraft der Morgenfrische, sehe
                    über das Wasser tausend rosa-silberne Schiffchen tanzen,
                    die mir leise klingend dieses Gedicht zutragen.

                    @ baH, 23.11.2016
                   

Begegnung durch die Zeit

                    Ein sanfte Melodie spielt mit den Wellen,
                    tanzt über Schaumkronen,
                    flattert  singend
                    durch die Lüfte fernen Gestaden zu -
                    ein Lächeln mit sich tragend.

                    Kann dies Singen Dich,
                    den so anders vom Leben Geprägten,
                    berühren
                    und wer weiss -
                    Deinen Tag erhellen?

                    Wird dies Summen Dein Ohr öffnen,
                    Deinen grauen Alltag
                    in Licht wenden?!

                    @ baH, 17.11.2016

                   

Dienstag, 22. November 2016

Was bleibt

                    Was bleibt ist die Welt
                    die Du bewegt in Bewegung,
                    aus Dir wirkkräftig in
                    kleine Wirklichkeiten versetzt
                    und in der Resonanz mit allem,
                    das um Dich Leben bezeugt,
                    Deine Verantwortung erkennend,
                    in schöpferischen Taten niederlegst

                                     ***
                   
                    Aller Niedergang wird gewendet
                    durch die keimende Kraft,
                    die den Freiheit-Samen
                    Deines schöpferischen Tun
                    entschlüpft.

                                     ***

                    Lass Dich nicht
                    von den düsteren Möglichkeiten
                    eines Morgen in innerer Vorausschau
                    vereinnahmen,
                    sondern tue jetzt,
                    was Dir Dein Herz eingibt
                    mit einem Lächeln.

                    @ baH, 22.11.2016

                   

Donnerstag, 17. November 2016

Anhaftungen lösen

                    Es gibt nichts, was -
                    im wiederholenden Bewegen
                    in einen inneren Abstand gebracht,
                    nicht so umgewendet werden kann,
                    dass eine neue Sicht auf das Geschehen
                    unter scheinbar unverrückbarer Oberfläche
                    zu Tage tritt und den eigenen Blick weitet.

                    Weitet auf ein tief empfundenes Erbarmen -
                    für Menschen im eigenen Lebensumfeld,
                    die über bestimmte Anschauungsweisen
                    keinen Weg hinaus finden.

                    Sich von solcher Anhaftung lösend -
                    kann nichts mehr belasten oder erschöpfen.                       
                  
                    Ein vertieftes Bewusstsein speist die eigene Kraft.

                    @ baH, 17.11.2016
                    für Ingeborg       

Montag, 14. November 2016

Zu meinen Füssen

                    Seit mindestens einer halben Stunde
                    verweilt das Kind zu meinen Füssen,
                    ganz versunken in einen Papierstreifen,
                    den es in seinen Fingern wendet,
                    ihn einmal hier, dann dort hin schiebend.

                    Ganz versunken in sein Tun,
                    eine die Zeit weitende Stille
                    um sich erschaffend.

                    @ baH, 14.11.2016

Krebs

                    In Würde sterben, das ist Dein Wille.
                   
                    So verfügtest Du alle 
                    lebensverlängernden Medikamente
                    abzusetzen und -
                    nahmst Wohnung in einem Hospiz.

                    Der Möglichkeit durch eine weitere OP
                    dein Leben zu verlängern
                    schobst Du den Riegel vor,
                    denn Du willst in Würde sterben,
                    wach und im vollen Bewusstsein
                    Deiner Entscheidung,
                    die sich vor Niemanden und nichts beugt,
                    was sich nicht mit Deinem Willen
                    in Einklang bringen lässt.

                    Der Blasiertheit
                    in weisse Kittel gekleideter Worte
                    entgegen tretend, lächelnd.

                    Du,
                    ein unbequemer Zeitgeist,
                    streitend für die Würde des Menschen,
                    Deine Würde …

  Denn Du hast, dem Leben zugeneigt, Deine Angst besiegt!

                    @ baH, 14.11.2016
                    für Markus

                   

                   

                   

Gesang der Stille

                                          Du singst für Dich,

                          weil nur, was aus der Stille sich zeugt
                   
     geflügelte Lieder zur Erscheinung bringt, die etwas bedeuten …
                       
                                  stille, uneigennützige Liebe.


                                         @ baH, 14.11.2016


Eine Resonanz auf: https://hellaverde.wordpress.com/2016/11/12/was-bleibt-23-ohne-welt/#respond


Ist es nicht so ? Du wartest auf ..., auf was? Du meinst, es ginge nicht weiter, wenn ... ich, Du, er nicht voraus ginge, dies oder das in Gang brächte, bevor Du das Deine einbringen könntest? Ist das Deine gegenwärtige Realität?
Na dann verkennst Du, ihr, die ihr dies lest die Weltenwende, die sich leise, unabwendbar still vollzieht ... 

Niemandes Stille kann kraftvoller ein Flügelschlagen in die Welt hinaus versetzen, als das Wort, das Du aus Deiner Stille freigibst. Es ist immer Deine ... und nur Deine Stille, die etwas in der Welt wendet, "Dein guter Wille," in einem jeden Augenblick.

Die Welt mag von endlosen Hurrikanstürmen und Tsunamis aufgewüllt werden. Das Auge im Zentrum dieser Stürme ruft nach Deiner Tat und sei sie scheinbar noch so klein. Dein Mut ist gefragt. Verorte Dich also in Zentrum Deiner inneren Stürme und gib den Geschehnissen um Dich herum genau die kleine Wende, die sie hier und jetzt in diesem einen Augenblick brauchen und die nur Deine uneigennützige Liebe in Gang bringen kann, nur Du allein.

Ein Schmetterling kann mit seinem Flügelschlag den Keim für einen Hurrikan legen. Sei Du der Schmetterling, der im Zentrum dieses Hurikans die Saat uneigennütziger Liebe ausbringt.


Mittwoch, 9. November 2016

Knotenschleife

                    Wie von unsichtbarer Hand
                    zieht die Schleife den Knoten
                    in gegensätzlicher Drift zusammen -
                    Werkstücke, bis anhin nicht gehoben                                   
                    leben auf in leuchtend filigraner Bewegung.
                   
                    Nicht mehr zu überhören,
                    erreichen Dich vielstimmige Klänge
                    und lassen in Dir laut werden
                    den Ruf zur Wandlung in allseitiger Integration.

                    Du tauchst unter im Sagen des Du,
                    begegnest Dir ohne "Wenn und Aber,"
                    raffst im Gegenwind Deine Kräfte und -
                    wirst geborgen.

                    @ baH, 09.11.2016

Dienstag, 8. November 2016

Früh morgens

                    Lass Dich nicht von irgendwem und was,
                    ob von innen oder aussen
                    an die Kandare nehmen;
                    der Ver-Führungen sind  nicht wenige …
                    zu Deinem Heile!

                    Sie sollen Dich stark machen
                    Deine innere Mitte
                    kraftvoll zum Ausdruck zu bringen
                    und Dir sagen …
                    eine jede Minute ist die Deine.

                    Du musst Dir nichts beweisen,
                    darfst sein
                    so wie Dein Herz es Dir zuspricht!

                    © baH, 08.11.2016